Der Blick
vom Frühstückstisch aus dem Fenster sagt mir, dass ich im Urlaub bin: Ich sehe
einen Wasserfall der von den Bergen stürzt und mich in die Natur einlädt.
Dieser Tag wird ein ruhiger Tag. Nach dem Frühstück fahren wir noch einmal
zurück in die nächste Ortschaft nach Höfn. Das sind über 50 Kilometer. Dazwischen gibt es
nur Natur und manchmal ein paar kleine Höfe. Da wir Zeit haben, machen wir ein paar Fotostopps. Allerdings ist das meist nur auf den wenigen Parkplätzen möglich,
da es neben der Straße gleich abschüssig ins Gelände geht.
Schafe
haben hier Vorfahrt:
Das Wetter
ist schön und wir entdecken heute die Gletscherzungen, die sich von den Bergen
herabschlängeln. Gestern hingen die Wolken so tief, bzw. war das Wetter so
schlecht, dass wir sie nicht bemerkt hatten.
Der Name der Stadt Höfn kommt von Hafen. Die Stadt hat etwa 1700 Einwohner und ist Ausgangspunkt für die Erkundung des Vatnajökull-Gletscher. In Höfn war
für uns die nächste Einkaufsmöglichkeit und so kauften wir noch Brot für den bzw. die
nächsten Tage und nahmen noch Kuchen für Monika mit, die im Quartier geblieben
war. Nach dem
gemeinsamen Kaffee schauten wir uns dann den Wasserfall vor unserer Haustüre an
und wanderten dann am Flussbett (das uns an die Wadis im Sinai erinnerte) noch
bis zum Meer.
Unterwegs
entdeckte ich dann, wo die weißen Wollteilchen herkamen, die hier ab und zu
herumlagen: