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Dienstag, 20. August 2013

16.8. Höfn 120 km



Der Blick vom Frühstückstisch aus dem Fenster sagt mir, dass ich im Urlaub bin: Ich sehe einen Wasserfall der von den Bergen stürzt und mich in die Natur einlädt. Dieser Tag wird ein ruhiger Tag. Nach dem Frühstück fahren wir noch einmal zurück in die nächste Ortschaft nach Höfn. Das sind über 50 Kilometer. Dazwischen gibt es nur Natur und manchmal ein paar kleine Höfe.  Da wir Zeit haben, machen wir ein paar Fotostopps. Allerdings ist das meist nur auf den wenigen Parkplätzen möglich, da es neben der Straße gleich abschüssig ins Gelände geht.


Schafe haben hier Vorfahrt:


Das Wetter ist schön und wir entdecken heute die Gletscherzungen, die sich von den Bergen herabschlängeln. Gestern hingen die Wolken so tief, bzw. war das Wetter so schlecht, dass wir sie nicht bemerkt hatten.

 
Der Name der Stadt Höfn kommt von Hafen. Die Stadt hat etwa 1700 Einwohner und ist Ausgangspunkt für die Erkundung des Vatnajökull-Gletscher. In Höfn war für uns die nächste Einkaufsmöglichkeit und so kauften wir noch Brot für den bzw. die nächsten Tage und nahmen noch Kuchen für Monika mit, die im Quartier geblieben war. Nach dem gemeinsamen Kaffee schauten wir uns dann den Wasserfall vor unserer Haustüre an und wanderten dann am Flussbett (das uns an die Wadis im Sinai erinnerte) noch bis zum Meer.


Unterwegs entdeckte ich dann, wo die weißen Wollteilchen herkamen, die hier ab und zu herumlagen: