Der Himmel
ist grau, draußen pfeift der Wind, die Zweige der Bäume werden hin- und
hergepeitscht und der Regen zieht waagerecht vor dem Fenster vorbei. Wie schön,
dass wir heute einen Ruhetag eingeplant haben. So komme ich endlich dazu, die
letzten Tagebucheintragungen nachzuholen und schon mal auf der Karte zu
schauen, wo uns der Weg in den nächsten Tagen hinführen wird.
Ich genieße
die Ruhe in unserem Traumhaus während die anderen in die Hauptstadt zum
Schoppen gefahren sind.
Am Meisten genieße ich es, ohne Radio und
Fernseher zu sein. Die Musik kommt von Draußen: Regentropfen trommeln auf das
Dach und den Blick in die Weite habe ich aus dem Haus in alle 4
Himmelsrichtungen.
Jetzt werde
ich mich über das schmutzige Geschirr hermachen und Spülen. Das kalte Wasser
kann man bedenkenlos trinken, aber wenn ich warmes Wasser aufdrehe, verbreitet
sich im Raum ein Schwefelgeruch. Das hat was.
;-)
Morgen wechseln wir die Unterkunft und ich hoffe, dass die neue Herberge auch mit einem Internetzugang ausgestattet ist. - Sonst melde ich mich später wieder.