Klingt
komisch – ist aber so: die Quelle, an der wir heute vorbeikamen, hat den Namen
„Ölkelda“, was wörtlich übersetzt „Bierquelle“ bedeutet. Das Hinweisschild an
der Straße entdeckten wir leicht, die Quelle jedoch haben wir dann aber erst
einmal eine Weile zwischen einigen Bauernhöfen suchen müssen. Schließlich
fanden wir einen kleinen Hahn auf einer Wiese und auch die entsprechende
Hinweistafel dazu. Leider kam aus dem Hahn doch kein Bier, was hier im Lande
sehr verwunderlich wäre, denn das einheimische Bier hat nur 2,25 % Alkohol,
kostete aber schon einmal das Doppelte wie bei uns. Was aus dem Hahn kam, war
prickelndes Mineralwasser und wahrscheinlich haben die Isländer bei dem
Prickeln der Kohlensäure schon an Bier gedacht.
Unser Weg
führte uns heute über die Snaefellsnes-Halbinsel und der nächste Stopp war in
Budir an der Atlantikküste.
Hier
machten wir einen kleinen Spatziergang am Strand durch roten Muschelsand
zwischen schwarzen Basaltgestein, bevor wir zu den Basaltfelsen von Arnastapi
kamen.
Es war
gigantisch zu beobachten, wie das Meer gegen die Basaltsäulen brandete und
dabei oft meterhoch spritze. Im Basalt waren Höhlen in denen das Wasser dieses
Schauspiele vollbrachte und wir schauten von oben zu.
Dann ging
es weiter um den Snaefellsjökull herum (Das Wetter war heut leider nicht so
schön und so hat Monika bei ihrem Schlaf im Auto nicht allzu viel verpasst.
Spannend wird es für mich erst, wenn Bärbel fährt und Joachim als Beifahrer mit
seiner Sehbehinderung auf der Karte den Weg sucht).
Ein
Zufalls-stopp auf einem Rastplatz offenbarte sich als Glückstreffer, denn als
wir hier ein Stück in die Natur liefen (während Monika im Auto weiter schlief)
standen wir plötzlich vor diesem Wasserfall: