Islands
größte Heißwasserquelle war heute das erste Reiseziel. Sie heißt „Deildartunghver“
und liefert pro Minute 180 Liter kochend heißes Wasser. Energie, die u.a.
nebenan zum Heizen der Gewächshäuser genutzt wird. Daher konnten wir gleich
eine Tüte Tomaten für 100 Kronen an einem Selbstbedienungsstand mitnehmen.
Auf dem Weg zu den Hraunfossar Wasserfällen machten wir einen Zwischenstopp im Reykholt. Während Monika sich im Museum über Snorri Sturluson informierte, der im 13.Jh. die Edda geschrieben hat, nutzte ich die Chance eines freien Internet-Zuganges, um meinen blog zu aktualisieren. Bis zu den Wasserfällen war es nicht mehr weit und wir waren fasziniert, wie eine ganze Serie von kleinen Wasserfällen geheimnisvoll aus dem Lavagestein heraustrat. Hier verbrachten wir eine ganze Weile, um dieses Naturschauspiel auf uns wirken zu lassen.
Monika
hatte irgendwo gelesen, dass es in der Nähe auch Lava-Höhlen zu besichtigen
gibt, und so machten wir uns auf die Suche und begaben uns ein Stück über die
Schotterpiste ins Hochland. Nach einigen Kilometern erreichten wir dann die
Höhlen von Surtshellier. Die Wolken hingen tief und versuchten die Erde zu
berühren und wir wanderten bei kaltem Wind über das Lavafeld und bestaunten die
Höhlen.